Wissenswertes über Rebuilt-Toner

Was versteht man unter Refill-Toner oder Rebuilt-Toner?

Bei Refill-Toner/Tinten handelt es sich um wiederbefüllte Toner-Kartuschen. Bei diesem Verfahren werden die Kartuschen nur mit einem neuem Toner/Tinte gefüllt. Dies bedeutet, dass die in der Tonerkartusche vorhanden beweglichen Teile nicht erneuert oder ausgetauscht wurden. Diese Teile wurden bereits für einen kompletten Gebrauchszyklus verwendet. Deshalb können diese Kartuschen sehr günstig auf dem Markt angeboten werden. Da die Verschleißteile aber nicht ausgetauscht wurden, haben die Refill-Toner oder Refill-Tinten eine sehr schlechte Druckqualität.

Kein Qualitätsverlust bei Rebuilt Produkte

Bei Rebuilt-Toner werden die Verschleißteile wie Fotoleiter-Trommel, Zahnräder, Federn durch Neuteile ersetzt. Diese Produkte erziehlen dadurch eine sehr hohe Qualität, obwohl der Preis weit unter dem Original-Produkt liegt.

Bei der Herstellung der Rebuilt Tonerpatronen werden alle Teile gründlich gereinigt, der Resttonerbehälter wird komplett vom alten verklumpten Toner geleert, bewegliche Bauteile werden auf einwandfreie Funktion geprüft und wenn nötig durch neue Bauteile ersetzt.

Das kompatible Tonerpulver wird stets auf den bestimmten Gerätetyp abgestimmt. Oft wird, wenn es die Bauweise des Druckers zulässt, ein größerer Tonertank an die Kartusche gesetzt. Somit kann das Druckvolumen um ein vielfaches erhöht werden.

Alle von uns angebotenen Rebuilt-Toner erfüllen die DIN 33870. Ziel dieser Norm ist, eine gleichbleibende Druckqualität und störungsfreie Funktion über die gesamte Gebrauchsdauer sicherzustellen und dabei den Anforderungen des Originalprodukts zu entsprechen. Seit Anfang 2001 besteht die DIN 33870. Diese Norm befasst sich mit Kriterien für die Aufbereitung und Prüfung gebrauchter Tonermodule. Dadurch gelang es erstmals einheitliche Voraussetzungen für das Remanufacturing von Lasercartridges zu finden, um den Endverbraucher überprüfbare und verlässliche Informationen bei der Produktauswahl zu geben.
Alle unsere Rebuilt-Toner werden vor der Auslieferung getestet und verlassen nur bei einem einwandfreien 100% Schriftbild in einer Licht unempfindlichen, hochwertigen Verpackung das Lager.


Durch Rebuilt-Toner können Sie Ihre Druckkosten stark reduzieren ohne auf Qualität zu verzichten.

Kurzfassung der DIN 33870

Die DIN 33870 beschreibt normierte Funktionen und Eigenschaften von aufgearbeiteten Tonermodulen mit der Zielsetzung einer gleich bleibenden Qualität und störungsfreie Funktion. Im Rahmen einer resourcenschonenden Produktion werden Umweltaspekte berücksichtigt.

Arbeitsschritte der Aufbearbeitung

  1. Eignungsprüfung der gebrauchten Tonermodule
  2. Reinigung und Demontage der Tonerkasette
  3. Austausch aller Verschleißteile ( Bildtrommel, Abstreifer, Dichtungen, Federn…)
  4. Endmontage
  5. Testlauf
  6. lichtunempfindliche Verpackung

Anforderungen

  1. störungsfreie mechanische Funktion während der Gebrauchsdauer
  2. Schwärzung entspricht der des Originals
  3. Ergiebigkeit gleicht dem Original
  4. Tonerhaftung entspricht dem Originalmodul
  5. dokumentenecht
  6. keine gesundheitsgefährdeten Stoffe

Prüfung

  • Unter Berücksichtigung festgelegter Prüfverfahren (technisch und mechanisch) und anzuwendender Prüfvorlage sind die definierten Anforderungen durch Tests zu bestätigen.
  • Jede Tonerrezeptur ist einem AMES-Test zu unterziehen. Diese Prüfmethode stellt sicher, dass die verwendeten Tonermaterialien nicht krebserregend sind.

Dokumentenechtheit


    Dokumentenechtheit ist eine Eigenschaft von Schreibmedien wie zum Beispiel Tinte zur Herstellung von Schriftstücken und Urkunden sowie von Utensilien zu deren Aufbewahrung.
    Dokumentenechte Tinte muss verschiedene Kriterien erfüllen. Sie muss schnell trocknen (Wischbeständigkeit), darf nicht korrigierbar (Radierbarkeit) und nicht ohne Spuren zu entfernen sein. Die Farbe muss nach einer definierten Dosis Sonnenlicht noch lesbar bleiben und darf nicht über ein definiertes Maß hinaus verblassen (Lichtechtheit). Unter Einfluss von Wasser darf die Tinte nur so weit verlaufen, dass die Schriftlinien sichtbar bleiben (Wasserfestigkeit) und muss resistent gegen bestimmte Chemikalien und Lösungsmittel sein. Die dafür nötigen Prüfkriterien sind in der Norm ISO 12757-2 festgelegt. Ausschließlich Schreibmedien, die diese Norm erfüllen, dürfen das Prädikat für Dokumentenechtheit verwenden. Die Norm schreibt dafür folgende Bezeichnung vor: Benennung (z. B. „Kugelschreiber“), Nummer der Norm (ISO 12757-2), Klassifikations-Kurzzeichen für Mine und Schreibspitze, Kennzeichnung „DOC“.
    Utensilien zur Aufbewahrung von Dokumenten sind dokumentenecht, wenn diese das Schriftstück nicht beschädigen oder verfremden. Die Klarsichthüllen aus Kunststoffen wie PVC, welche durch Ausdünstung von Lösemitteln oder Weichmachern polymere Toner von Laserdruckern vom Papier ablösen können, sind zum Beispiel nicht dokumentenecht. Es gibt auch PVC-Folie ohne Weichmacher (Hart-PVC), diese ist dokumentenecht.

Dokumentenechte Schreibmedien

  • Toner (Kopierer oder Laserdrucker)
  • textile Tintenfarbbänder (Schreibmaschine, Nadeldrucker, Typenraddrucker, Rechenmaschine)
  • Kopierstift
  • Füllfederhalter mit spezieller, dokumentenechter Tinte (Eisengallustinte)
  • Büro-Stempel mit dokumentenechter Tinte (in Europa zumeist Standard bei Bürostempeln)

Nicht dokumentenechte Schreibmedien

  • Bleistift
  • Füllfederhalter mit korrigierbarer Tinte
  • korrekturfähige Carbonbänder für Schreibmaschinen (Standard)
  • Ausdrucke aus Tintenstrahldruckern
  • Thermopapier